Die Antriebstechnik in selbstspielenden Instrumenten. | ||
Es ist erstaunlich, welche vielfältigen Antriebsarten man neben der Handkurbel bei den selbstspielenden Instrumenten findet. Frühe, mechanisch gesteuerte Instrumente kamen auch ohne Elektrizität aus. Neben anderen Bauformen waren es meist Gewichts- oder Federmotore, die für den Antrieb sorgten. Mit der technischen Entwicklung kamen dann die elektrischen Motore für Gleich- oder Wechselstrom. | ||
Mechanische Antriebe: | Elektrische Antriebe: | |||||
Wassermotor: Ein Turbinenrad wird von dem durchfließenden Wasserstrom bewegt. Heißluftmotor: Meist von einem Spiritusbrenner aufgeheizter Kolben-Motor. Gewichtsantrieb: Mit Handkurbel wird ein oft über hundert Kilo schweres Gewicht aufgezogen. Ein Fliehkraft-Regulator sorgte für Gleichlauf. Federmotor: Statt eines Gewichtes wird eine Stahlfeder gespannt. Auch hier sorgt ein Fliehkraft-Regulator für den Gleichlauf. | Akkumulator - Motore: Niedervolt Motore, von aufladbaren Akkuzellen versorgt, kamen dort zum Einsatz, wo noch keine regulärer Strom- Anschluß vorhanden war. Gleich- und Wechselstrom Motore: Mit der sich ab der Jahrhundertwende immer weiter verbreitenden Versorgung mit Starkstrom entstehen viele Firmen, die entsprechende Motore bauen. Neben vielen kleinen Firmen findet man meist Motore der Firmen Kappa oder Kaiser aus Leipzig. | |||||
In der Bildergalerie finden Sie Beispiele einiger Motore. | ||||||